Pressnitztalbahn
(Deutschland)

Die Pressnitztalbahn verwaltet 100 Tablets für die Lokführer mit Endpoint Protector Mobile Device Management

Eines der Unternehmen, das in Deutschland dafür sorgt, dass Güter auf der Schiene statt auf der Straße rollen, ist die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH, PRESS, wie die Firma den Namen abkürzt. Jede der 44 Loks, die sie im Einsatz hat, bewegt täglich viele Züge mit jeweils Tausenden Tonnen an Gütern.

Immer auf dem neuesten Stand sein

Bevor die Züge rollen, müssen die Lokführer schleppen: jeder mehrere Kilogramm Papier, einen ganzen Rucksack voll. Bei den auf jeder Fahrt mitzuführenden Unterlagen handelt es sich um Dokumente wie die Gefahrgutverordnung oder das Verzeichnis der Langsamfahrstellen im Schienennetz.

Außerdem ändern sich in kurzen zeitlichen Abständen die Verhältnisse und Zustände, über die jeder Lokführer informiert sein muss. Ein Großteil der Unterlagen muss daher wöchentlich erneuert bzw. ausgetauscht und den Lokführern rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden. Aber die Lokführer, die für die PRESS fahren, kommen nicht jede Woche am Hauptsitz vorbei, um die aktuellen Unterlagen abzuholen und deren Empfang zu quittieren.

Deshalb werden die Dokumente zu den Stationen geschickt, an denen die Lokführer voraussichtlich ihre Züge übernehmen. Dass die richtigen Papierstapel rechtzeitig in der passenden Anzahl am richtigen Ort verfügbar sind, ist Woche für Woche eine große organisatorische Herausforderung.

Schluss mit den Papierbergen

Das Eisenbahnunternehmen beschloss, die Prozesse rund um die Bereitstellung der Unterlagen mittels Digitalisierung zu vereinfachen und die Lokführer mit Tablets nebst Branchenanwendungen auszustatten. „So erhalten sie alle neuen Dokumente rechtzeitig vor Fahrtantritt“, sagt Raik Hoffmann, der IT-Projekte bei der PRESS koordiniert. „Wir können ausschließen, dass Unterlagen infolge kurzfristiger Umplanungen am falschen Ort landen, und entlasten die internen Mitarbeiter.“

100 neue Tablets – ohne MDM eine Mammutaufgabe

Von Anfang an war klar, dass ein Unternehmen, in dem 100 Tablets eingesetzt werden sollen, eine Lösung für Mobile Device Management für die zentrale Verwaltung der Geräte benötigt. Hoffmann und die anderen Mitarbeiter des Eisenbahnunternehmens verständigten sich darauf, dass neben Funktionen für die Inventarisierung und die Verwaltung von Passwörtern eine Tracking-Funktion für die Ortung der Geräte erforderlich ist und das Löschen von Daten und das Sperren von Geräten aus der Ferne möglich sein müssen.

Warum Endpoint Protector?
  • Erzwungener Passwortschutz
  • Remote Sperren und Bereinigen
  • Mobile Application Management

Das Wichtigste: Die Kiosk-Funktion

Heute kommen die meisten Smartphones und Tablets als Consumer-Produkte auf den Markt. Bei der Auslieferung sind zahlreiche Apps vorinstalliert und weitere nur wenige Klicks entfernt. Aber beim Einsatz auf dem Führerstand einer Lok ist die Verwendung von Consumer-Apps nicht erwünscht und kann sogar gefährlich sein. „Die wichtigste Anforderung an die MDM-Lösung war daher ein Kiosk-Modus, damit wir die Benutzung sämtlicher aufgabenfremder Anwendungen und Funktionen unterbinden können“, sagt Hoffmann.

Entscheidung für Endpoint Protector Mobile Device Management

Eine erste Recherche der PRESS erbrachte mehrere Produkte, die die Anforderungen erfüllten und in die engere Auswahl kamen. Aufgrund der intuitiven Bedienbarkeit, dem exakt passenden Funktionsumfang und – entscheidend für die PRESS – der Möglichkeit projektspezifischer Anpassungen durch den Hersteller setzte sich bei der Evaluierung Mobile Device Management von Endpoint Protector durch.

Die mobile Lösung der Pressnitztalbahn besteht aus 100 Knoxfähigen Samsung-Tablets für die Lokführer mit der Branchenanwendung "DiLoc Snyc" (www.diloc.de/sync). Dabei handelt es sich um eine für den Bahnverkehr zertifizierte Speziallösung für Dokumentenverwaltung, die auch Empfangs- und Lesebestätigungen durch die Lokführer ermöglicht.

Zum Einsatz kommt eine extern gehostete virtuelle Endpoint Protector Appliance für Mobile Device.

Eine rundum stimmige Lösung

In der ersten Projektphase wurden die 100 Tablets im Dezember 2016 wie geplant ausgegeben, zunächst noch ohne Kiosk- Anbindung. Das war dem Termindruck bei der Umstellung von Papier zu digital geschuldet: Bis zum Ausgabezeitpunkt waren die technischen Anpassungen des MDM-Kiosk- Systems noch nicht vollständig abgeschlossen. In Projektphase zwei wurden die Anpassungen vom Hersteller vollständig umgesetzt, so dass die Tablets wie geplant in das Mobile Device Management eingebunden werden konnten. Anschließend wurde der Kiosk-Container eingerichtet und auf die Geräte ausgerollt. Die Lokführer benutzen seither nur die Anwendungen und Funktionen, die sie für ihre Arbeit benötigen.

Komfortable Funktionen

Die Verwaltung der Geräte erfolgt über die zentrale Management-Konsole. Hier kann Hoffmann die Tablets tracken oder im Fall eines Verlustes sperren. „Mir ist bei der Arbeit mit Endpoint Protector sofort aufgefallen, dass die gut strukturierte Oberfläche die Bedienung der Lösung sehr komfortabel macht“, sagt Hoffmann und ergänzt: „Mit der Möglichkeit, Apps auf die Geräte zu pushen, hatte ich ursprünglich nicht gerechnet, jetzt erweist sie sich als enorm praktisch.“

Insgesamt findet Hoffmann Endpoint Protector Mobile Device Management sehr gut gelungen und ist mit der Funktionalität ausgesprochen zufrieden.

Wir sind sehr zufrieden mit Endpoint Protector Mobile Device Management. Die Lösung ist einfach zu bedienen, und von der Funktionalität her enthält sie alles für die Verwaltung unternehmenseigener Geräte. Die Sicherheit, dass die Lokführer nur erlaubte Apps nutzen, gibt uns der Kiosk-Container.
Raik Hoffmann
Projekt-Koordinator
Das Fallbeispiel ist auch als Download verfügbar